Apfelwochenrückblick

Nein, hier kann nicht mehr alles aufgezählt werden, was in der Apfelwoche los war. Aber wir unternehmen mit Martin Wörnle und seiner Kamera einen kleinen Spaziergang durch die freitägliche Stadt.

Die Mössinger Lichtspiele zeigen den großartigen Bienenfilm "More than Honey".

Die Mössinger Lichtspiele zeigen den großartigen Bienenfilm „More than Honey“.

Bei Kühbauch's Quelle gibt es nicht nur "Mössinger"-Produkte zu verkosten, ...

Bei Kühbauch’s Quelle gibt es nicht nur „Mössinger“-Produkte zu verkosten, …

... hier (bzw. auf dem Parkplatz am Freibad) werden auch Äpfel am laufenden Band gesammelt für den nächstjährigen Mössinger Apfelsaft.

… hier (bzw. auf dem Parkplatz am Freibad) werden auch Äpfel am laufenden Band gesammelt für den nächstjährigen Mössinger Apfelsaft.

Bei Lilly Käfer ist nicht nur das Schaufenster apfelig dekoriert, ...

Bei Lilly Käfer ist nicht nur das Schaufenster apfelig dekoriert, …

... auch innendrin : Apfelideen ohne Ende.

… auch innendrin : Apfelideen ohne Ende.

Ein paar Meter entfernt gibt's am Lindenhof-Marktstand 1a Bioland-Äpfel zu kosten.

Ein paar Meter entfernt gibt’s am Lindenhof-Marktstand 1a Bioland-Äpfel zu kosten.

Das Mössinger Apfelmärchen und andere Fachliteratur bei Bücher Schramm.

Das Mössinger Apfelmärchen und andere Fachliteratur bei Bücher Schramm.

Hingucker unterschiedlicher Art: Dessous und Äpfel bei Speidel.

Hingucker unterschiedlicher Art: Dessous und Äpfel bei Speidel.

Auch bei der Spezialitäten-Compagnie: Apfel allüberall.

Auch bei der Spezialitäten-Compagnie: Apfel allüberall.

Apfelig-herbstliche Deko bei Werkzeuge Maschinen Steeb.

Apfelig-herbstliche Deko bei Werkzeuge Maschinen Steeb.

Mehr Apfelwoche geht nicht: Obstanmnahme bei Hermann Streib.

Mehr Apfelwoche geht nicht: Obstanmnahme bei Hermann Streib.

Neugierige Apfelmäuse: Niedliche Dekoration in der Bäckerei Wiech.

Neugierige Apfelmäuse: Niedliche Dekoration in der Bäckerei Wiech.

More than a Cinema

More than HoneyEin treuer Begleiter der Apfelwoche ist Stefan Schlegel. Der Betreiber der Lichtspiele Mössingen war von Anfang an mit dabei, als es darum ging, die Apfelwoche auf die Beine zu stellen. Und findet Jahr für Jahr einen Film, der zum Thema Apfel passt. Nach „Adams Äpfel“, „Gottes Werk und Teufels Beitrag“ und „Der Geschmack von Apfelkernen“ mussten wir dieses Jahr ein bisschen um die Ecke denken, um etwas Passendes zu finden. Der eigentlich sehr schöne Film „Der Garten“ ist nicht mehr im Verleih und als DVD nur noch in der slowenischen Originalfassung mit englischem Untertiteln verfügbar.

Dafür ist der ebenso wundervolle wie beängstigende Dokumentarfilm „More than Honey“ ein mehr als guter Ersatz. Ohne Bienen gäbe es weder Äpfel noch würde sonst sehr viel auf diesem Planeten wachsen. Nicht umsonst zitiert der Film des Schweizer Regisseurs Markus Imhoof daher Einsteins Satz: „Wenn die Bienen aussterben, sterben vier Jahre später auch die Menschen aus.“ Er berichtet nicht nur über die industrielle Verwertung der Bienen und damit über das Verhältnis der Menschen zu diesem nützlichen Insekt, er führt mit faszinierenden Bildern ins Universum der Bienen ein. Absolut sehenswert und passgenau für die Apfelwoche!

bienenfilm

Kernig

Nun trudeln die Beiträge für die 3. Mössinger Apfelwoche stetig ein. Und hier berichten wir, was da so alles auf uns zukommt. Schon traditionell den Anfang macht Stefan Schlegel von den Lichtspielen Mössingen.

Filmbild aus "Der Geschmack von Apfelkernen"

Es ist nicht leicht, aktuelle „Apfelfilme“ zu finden. Umso erfreuter waren wir letztes Jahr, als wir erfuhren, dass Katharina Hagenas Bestseller „Der Geschmack von Apfelkernen“ verfilmt worden war und just am Startwochenende der Apfelwoche in die Kinos kommen sollte. Doch Stefan Schlegel winkte ab. Diesen Film gab es nur als Digitalkopie und das Mössinger Kino hatte diese Technik vor einem Jahr noch nicht.

Das hat sich geändert. Und daher freuen wir uns dieses Jahr auf Vivian Naefes Film, in dem es um folgendes geht:

Der Geschmack von ApfelkernenNach dem Tod ihrer Großmutter erbt eine junge Frau ein Haus, das zum Ausgangspunkt einer filmischen Reise in 80 Jahre familiärer Vergangenheit wird, in der vor allem starke Frauen eine Rolle spielen. Was verbindet die Frauen einer Familie über Generationen hinweg? – Diese Frage stand im Mittelpunkt des Romans von Katharina Hagena. Aufgrund seiner verschiedenen Zeitebenen galt das Buch als schwer verfilmbar. Immerhin umspannt es einen Zeitraum von über 80 Jahren. Doch Vivian Naefe ließ sich nicht abschrecken. Sie bestimmt das Landhaus mit seinem Obstgarten als Ort, an dem die einzelnen Erzählfäden immer wieder zusammenlaufen. Von diesem Mittelpunkt aus blickt sie durch die Augen von Iris in das Leben der drei Generationen und öffnet damit Türen in ganz unterschiedliche Biografien und Schicksale.

Wer schonmal reinschnuppern möchte – hier ist der Trailer zum Film:

… und Schlegels Beitrag

Der allerallererste Beitrag für die allerallererste Mössinger Apfelwoche kam von den Mössinger Lichtspielen. Gefragt, ob er sich vorstellen könne, anlässlich einer noch zu konzipierenden Apfelwoche einen „Apfelfilm“ im Kino zu zeigen, sagte Kinobetreiber Stefan Schlegel nicht nur spontan zu, sondern hatte mit „Adams Äpfel“ gleich den passenden Titel parat.

John Irving: Gottes Werk und Teufels BeitragAber er sagte uns auch, dass es in den kommenden Jahren schwer würde, weitere Apfelfilme aus dem Hut zu zaubern, denn da gäbe es wenig Aktuelles und die älteren seien nicht mehr im Vertrieb. Aber einen habe er noch: „The Cider House Rules“, die oskarprämierte Verfilmung des gleichnamigen Buches von John Irving, spielt nämlich auch auf einer Apfelfarm (Streuobst ist in Hollywood noch nicht soo bekannt). Nicht zuletzt deshalb ziert ja auch ein Apfel das Buchcover. Kurz: Wir freuen uns sehr über den Film, den wir am Freitag, 4. Oktober 2013 um 20.15 Uhr im Mössinger Kino sehen dürfen: „Gottes Werk und Teufels Beitrag“.

Wer sich schon jetzt einstimmen lassen möchte – hier ist der Trailer des Films von Lasse Hallström mit Michael Caine, Tobey Maguire und Charlize Theron in den Hauptrollen.

PS: All den Cineasten, die jetzt laut rufen, „Und was ist mit Der Geschmack von Apfelkernen? Der Film kommt doch genau zur Apfelwoche raus!“ müssen wir leider mitteilen, dass Mössingen den Filmvertrieben zu klein ist für solche Kinostarts. Abgesehen davon wird das Mössinger Kino erst im Herbst auf die schöne, neue Digitalwelt umgestellt, was im übrigen viel Geld kostet. Da gibt es nur eins: Besucht das Mössinger Kino so oft wie möglich! Das wäre dann „Kinofreundes Beitrag“ für den Apfelfilm 2014.

Adams Äpfel

Adams Äpfel, Dänemark 2005. Buch & Regie: Anders Thomas Jensen.

Adams Äpfel, Dänemark 2005. Buch & Regie: Anders Thomas Jensen.

Freitag, 5. Oktober 2012
20 Uhr 15
Lichtspiele Mössingen

„Ein Apfelfilm?“ Stefan Schlegel von den Lichtspielen Mössingen muss nicht lange überlegen. „Viele Spielfilme gibts zu diesem Thema natürlich nicht. In Frage käme wohl wirklich nur ADAMS ÄPFEL, weil der noch relativ neu ist und vom Titel und Thema her ganz gut passen würde.“ Ob er diesen Film zeigen würde anlässlich der Mössinger Apfelwoche? „Ja klar.“

So schnell hatten wir die Zusage zum ersten „Stützpfeiler“ der Apfelwoche. Dabei kam uns zugute, dass der dänische Film „Adams Äpfel“ ein cineastischer Leckerbissen ist, den jeder Kinobesitzer gerne aus dem Archiv kramt. Anders Thomas Jensens sympathisch-skurrile Nacherzählung der biblischen Hiobsgeschichte ist witzig und tiefsinnig zugleich, kam bei Kritik wie Publikum gut an und passt wie kein anderer Film zur Mössinger Apfelwoche.

„saukomisch und zugleich von großer Intelligenz und unerwarteter Warmherzigkeit“ (Cinema)
„Mit biblischen Verweisen spielende Fabel voller absurder Überraschungen, realistisch und märchenhaft, heiter und düster zugleich.“ (Lexikon des Internationalen Films)
„Mit viel Ironie beschäftigt sich der Film mit Menschen, die keinen Scherz kennen – und gerade deshalb überaus komisch sind.“ (Spiegel online)