Kernig

Nun trudeln die Beiträge für die 3. Mössinger Apfelwoche stetig ein. Und hier berichten wir, was da so alles auf uns zukommt. Schon traditionell den Anfang macht Stefan Schlegel von den Lichtspielen Mössingen.

Filmbild aus "Der Geschmack von Apfelkernen"

Es ist nicht leicht, aktuelle „Apfelfilme“ zu finden. Umso erfreuter waren wir letztes Jahr, als wir erfuhren, dass Katharina Hagenas Bestseller „Der Geschmack von Apfelkernen“ verfilmt worden war und just am Startwochenende der Apfelwoche in die Kinos kommen sollte. Doch Stefan Schlegel winkte ab. Diesen Film gab es nur als Digitalkopie und das Mössinger Kino hatte diese Technik vor einem Jahr noch nicht.

Das hat sich geändert. Und daher freuen wir uns dieses Jahr auf Vivian Naefes Film, in dem es um folgendes geht:

Der Geschmack von ApfelkernenNach dem Tod ihrer Großmutter erbt eine junge Frau ein Haus, das zum Ausgangspunkt einer filmischen Reise in 80 Jahre familiärer Vergangenheit wird, in der vor allem starke Frauen eine Rolle spielen. Was verbindet die Frauen einer Familie über Generationen hinweg? – Diese Frage stand im Mittelpunkt des Romans von Katharina Hagena. Aufgrund seiner verschiedenen Zeitebenen galt das Buch als schwer verfilmbar. Immerhin umspannt es einen Zeitraum von über 80 Jahren. Doch Vivian Naefe ließ sich nicht abschrecken. Sie bestimmt das Landhaus mit seinem Obstgarten als Ort, an dem die einzelnen Erzählfäden immer wieder zusammenlaufen. Von diesem Mittelpunkt aus blickt sie durch die Augen von Iris in das Leben der drei Generationen und öffnet damit Türen in ganz unterschiedliche Biografien und Schicksale.

Wer schonmal reinschnuppern möchte – hier ist der Trailer zum Film: