Das Wunder von Mals

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Jeder zehnte in der EU angebaute Apfel stammt aus Südtirol. Das sind über eine Million Tonnen Äpfel Jahr für Jahr. Die Folge: Apfel-Monokulturen so weit das Auge reicht, insbesondere im Vinschgau. Es muss gespritzt werden, nicht nur Glyphosat, sondern viele verschiedene Wirkstoffe, vor allem Insektizide. Kaum eine andere Kultur wird so häufig gespritzt wie Apfel-Plantagen.
Am oberen Ende des Vinschgaus liegt das Dorf Mals. Die Malser aber wollen keine Landwirtschaft, die nur mit hohem Chemieeinsatz funktioniert. Sie haben sich deshalb in einer Volksabstimmung mit großer Mehrheit gegen Pestizide ausgesprochen.
Der Film das „Wunder von Mals“ dokumentiert den Kampf der Malser für eine ökologische Landwirtschaft. Autor und Filmemacher Alexander Schiebel begleitet den Protest von den Anfängen bis zur Abstimmung – und darüber hinaus: Landesregierung und Bauernverbände versuchen mit allen Mitteln, gegen das Ergebnis der Volksabstimmung vorzugehen.

Direkt im Anschluss an den Film: Podiumsdiskussion zum Thema „Pestizidfreie Kommune“.

WANN Apfeldonnerstag, 4.10., 19.30 Uhr
WO Höfgasse 12
WEB www.lichtspiele-moessingen.de

Apfel-Monokulturen und Pestizideinsatz in Südtirol

Apfel-Monokulturen und Pestizideinsatz in Südtirol