Café Edelbrand

Zu einer genussvollen Reise durchs „Streuobstparadies“ lud am Apfeldienstagabend das Café Pausa am Löwensteinplatz. Der Einladung folgten ca. 40 Interessierte. Umrahmt von feinsten Schwäbischen Spezialitäten aus der Küche des Cafés Pausa wurden sieben Edelbrände aus regionalen Brennereien verkostet, moderiert und präsentiert von der zertifizierten Edelbrand-Sommeliere Angela V. Weis.

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Zum Start – sozusagen als „amuse gueule“ – gab es drei leckere Brotaufstriche (Apfel-Zwiebel-Aufstrich mit Dörrzwetschgen und Rosmarin, Alblinsen-Frischkäse-Aufstrich mit Senf, Birnen-Blauschimmel-Aufstrich mit Thymian), die mit den dazu gereichten Edelbränden (sortenreiner Bohnapfelbrand von der Küferei und Kellerei Holweger aus Täbingen und „Uncle Buddy Obstbrand“ von Schwarzstoff aus Tübingen) zu verschiedensten Kombinationen führten. Die im wahrsten Sinne „geistreichen“ und interessanten Infos zu den jeweiligen Speisen und Brände durch Frau Weis regten zu außergewöhnlichen Geschmackserlebnissen an.

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Im Birnenbrand-Contest zwischen „Uncle Willy Williamsbrand“ von Schwarzstoff (Tübingen) und dem Kohlbirnenbrand der Brennerei Broch (Starzach-Wachendorf) gab es in Kombination mit einer Mostsuppe mit „Steinlachtäler Most“, Kartoffel, Karotte, Zwiebel, Apfel und Sellerie keinen eindeutigen Sieger. Nur das Urteil „superlecker“.

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Als nächstes wurde mit dem „klaren Mössinger“ ein Bittenfelder Edelbrand des Gastgebers Marcus Hölz verkostet. Aufgrund der weiteren Veredlung mit vier Tagen im neuen Eichenfass und Zusatz von Apfelsaft derselben Sorte könnte der Brand den Vergleich mit einem echten Calvados aufnehmen.

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Zum schwäbischen Vesperteller mit Wurst-und Käsevariationen wurden weitere Spezialitäten kredenzt: ein Kirschbrand der Brennerei Junger aus Gomaringen-Stockach und ein Zibartenbrand der Brennerei Broch. „Zum Vesper sehr gut gepasst“, war das Urteil der Gäste. Doch auch als Begleiter des Nachtischs (Schokoküchlein mit roter Grütze) waren die Brände klasse.

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Als Zugabe des Gastgebers wurde noch ein Quittenbrand des anwesenden Brenners Ralf Steinhilber (Mössingen) probiert, der mit seinem komplexen Aroma und seinem intensiven Geschmack nach Quitten die Edelbrand-Verkostung gebührend abrundete.

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Die hochwertigen Brände zu den regionalen Speisen, kombiniert mit den umfassenden Info von Frau Weis und den interessanten Gespräche und Diskussionen haben den Abend wirklich zu einer interessanten und genussvollen Reise durchs Streuobstparadies gemacht. Die Zufriedenheit aller Beteiligten lässt auf eine Fortsetzung hoffen.

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