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Programmheft Mössinger Apfelwoche 2013Das Programmheft ist da. Prall gefüllt und genial illustriert von der Mössinger Künstlerin Jasmine Diez. Acht Seiten dicker als das vom letzten Jahr und in doppelter Auflage.

Mössingen, die heimliche Hauptstadt des Schwäbischen Streuobstparadieses, hat nach dem fulminanten Start im letzten Jahr noch einmal zugelegt. Vom Apfelbaggerwettbewerb über eine Apfelbilderausstellung und kulinarische Apfelleckerbissen bis hin zur Rollblitz-Weltmeisterschaft reicht das Spektrum der Ideen, die sich Mössingerinnen und Mössinger haben einfallen lassen.

Ab sofort wird das Heft in Mössingen und darüber hinaus verteilt. Und in vier Wochen geht sie dann richtig los: Die zweite Mössinger Apfelwoche!

Elektronischer Apfel

angebissener ApfelAngebissene Äpfel erfreuen sich üblicherweise keiner großen Beliebtheit. Beim zweiten Mössinger Apfellauf ist das anders. Das Menton Automobilcenter, Sponsor des Apfellaufs, vertreibt nämlich Minis. Und fragte sich, wie sich die kleinen Flitzer mit dem großen Obst verbinden ließen. Die Antwort ist ebenso witzig wie naheliegend. Dieter Schneider, rühriger Chef der LG Steinlach und Organisator des Apfellaufs, gibt sie uns:

Als besondere Attraktion für alle Besucher des Apfelfestes gibt es einen „elektronischen Apfel“ zu gewinnen. Ein brandneues Apple Ipad Mini wartet als Gewinn auf denjenigen, der die Anzahl Äpfel im Laderaum eines MINI Clubmann vom Automobilcenter Menton am genauesten schätzt.
Wir stellen in den Laderaum eines Mini eine Kiste Äpfel und lassen die Zahl der Äpfel schätzen. Die Teilnahme und die Gewinnmöglichkeit ist für alle Besucher des Apfelfestes (nicht nur für die Läufer und Walker) offen. Um 18 Uhr werden wir den Gewinner auf dem Fest bekannt geben.

Eine tolle Idee, wie wir finden. Zum Trainieren haben wir schon mal Material bereitgestellt. Schätzen Sie!

Apfelkorb

Originelle Originale

Die Künstlerin Jasmine Diez wurde im Steinlachtal geboren und kehrte nach langen Jahren hierher zurück. (Ein lesenswertes Porträt erschien im Schwäbischen Tagblatt, ein anderes im Reutlinger General-Anzeiger.) Auf der Kugelbeer hat sie ein über 200 Jahre altes Bauernhaus restauriert und dort ihr eigenes Atelier eingerichtet. Ein wichtiges Motiv ihrer neuen alten Heimat ist der Apfel.

Jasmine Diez, Ohne Titel

Jasmine Diez: Ohne Titel, Öl auf Leinwand, 50×50

Wir freuen uns sehr, dass wir ihre mit feinstem Pinsel gemalten, zum Reinbeißen fotorealistischen Bilder für das Programmheft der Apfelwoche verwenden dürfen – echte Hingucker!

Jasmine Diez, Ohne Titel

Jasmine Diez: Ohne Titel, Öl auf Leinwand, 50×50

Noch toller aber ist, dass all diese Äpfel auch im Original bewundert werden können – der Volksbank Mössingen sei Dank. Vom 27. September bis 10. Oktober – also auch während der gesamten Apfelwoche – werden dort nämlich die Bilder von Jasmine Diez ausgestellt.

Jasmine Diez, Ohne Titel

Jasmine Diez: Ohne Titel, Öl auf Leinwand, 50×50

Es kommt noch besser: Auch am Sonntag, 6. Oktober, also parallel zum Apfelfest (mit Regionalmarkt), hat die Volksbank von 11 bis 16 Uhr geöffnet. Es werden Getränke gereicht und Jasmine Diez steht für Fragen und Gespräche zur Verfügung. Beste Gelegenheit also, eines der wundervollen Apfelporträts käuflich zu erwerben.

Apfelbaggerwettbewerb

BaggerEs gibt ja durchaus verschiedene Werkzeuge zur Erleichterung der Apfelernte. Bagger gehören sicher nicht dazu. Dabei ist Baggerfahren der heimliche Wunsch vieler kleiner und großer Jungs und Mädels.

„Warum also nicht beides zusammenbringen?“, fragte sich Willi König vom gleichnamigen Garten- und Landschaftsbaubetrieb. Gedacht – getan: Wer möchte, darf am Sonntag, 6.10. zum Wettbaggern der Firma Garten-König auf dem Marktplatz (beim Regionalmarkt) pärchenweise antreten. Dabei muss ein Apfel an einem Faden in verschieden große PVC-Rohre eingeführt werden, die in einer Reihe aufgestellt sind. Wer hat am meisten Fingerspitzengefühl – Vater oder Sohn, Mutter oder Tochter, Mann oder Frau? Wir sind gespannt.

Radelnd durchs Streuobst

Radeln durchs Streuobst

Nachdem dieses Jahr Erntedank ganz sicher am 6. Oktober ist, fehlte uns noch so etwas wie eine Auftaktveranstaltung zur zweiten Mössinger Apfelwoche. Das hat sich mit der Anmeldung der „Radkutsche“ erledigt, denn die bietet am Sonntag, 29. September eine Elektrofahrradtour durch die Streuobstwiesen an. Einen besseren Start kann man sich nicht wünschen. Wer sich schon vorab informieren möchte – hier ist die Tourbeschreibung samt Karte:

Radkarte

Los geht es über die Steinlach und die beiden Kreisverkehre nach Belsen. Weiter geradeaus führt die Steiggasse durch den Wald hoch in den Ort Beuren. Die Natur hier oben lädt zum Wandern und Erholen ein. In Beuren biegt man rechts ab, radelt die Steigung hinunter und nimmt dann den Weg in Richtung Hechingen.
Unter der Bahnbrücke links und an den Bahngleisen in Stetten entlang gelangt man zur Brünnlestraße, die in die Mühlhofstraße übergeht und dann auf die Zollern Straße trifft. Hier sieht man schon die Burg, die erhaben über den Orten thront. Bevor es an den Aufstieg geht, kann man im Brielhof, direkt am Fuße des Berges, einkehren. Das Traditionsanwesen ist heute ein Hotel und Restaurant. Hier gibt es einen köstlichen Sportlerdrink, sehr gutes Essen und die Möglichkeit, den Akku zu laden. Die tolle Sicht auf die Burg weckt außerdem die Vorfreude auf den Anstieg.
Erholt und mit geladenem Akku geht es hoch, bis zum bewachten PKW-Parkplatz auf etwa halber Höhe. Der restliche Weg ist zu Fuß, oder mit einem Pendelbus zu bewältigen, da auf Grund des Pendelverkehrs leider keine Fahrräder oder Elektrofahrräder bis nach oben fahren dürfen. Oben angekommen gibt es eine grandiose Aussicht und die Möglichkeit, an Führungen teilzunehmen.
Die Abfahrt führt noch einmal am Brielhof vorbei, über die Brücke (kurz nach der Brücke den Weg rechts hinunter nehmen) und auf die andere Seite der Bahngleise. Hier gleich wieder rechts und man befindet sich auf dem Radweg, der durch Hechingen hindurch führt. Nach dem Hallenbad geht es über die Starzel und auf der Brunnenstraße verlässt man den Ort. Auf der Höhe von Bodelshausen führt eine Brücke über die B27, danach links und wenn die Bahngleise überquert sind, fährt man durch Wiesen und Felder zurück nach Belsen. Hier trifft man auf den bereits bekannten Weg, den man bis zur Radkutsche zurückradeln kann.

Infos kompakt:
Start: 11 Uhr, Radkutsche (Auf der Lehr 33)
Dauer: ca. 7 Stunden
Distanz: 40 km
Einkehrmöglichkeit: Brielhof
Kosten pro Person: 29 Euro (inkl. Elektrofahrrad und Kaffee und Kuchen)
Teilnehmerzahl: max. 15 (Anmeldung erforderlich)
Streckenführung: Radkutsche – Belsen – Beuren – Stetten – Brielhof – Burg Hohenzollern – Hechingen – Bodelshausen – Bästenhardt – Belsen – Radkutsche

Anmeldung:
Radkutsche
Auf der Lehr 33
72116 Mössingen
Telefon 07473.5020777
info@radkutsche.de