Das Programmheft ist da!

Ob es der Druckerei zu bunt wurde, das Programmheft zur Mössinger Apfelwoche, das wissen wir nicht. Jedenfalls kam es fast eine Woche früher als erwartet und riecht noch frisch nach Farbe:

Programmhefte

Die ersten hundert Stück liegen schon im Rathausfoyer (und dürfen dort gerne mitgenommen werden), die restlichen zweieinhalbtausend werden in den nächsten Tagen in ganz Mössingen und darüber hinaus verteilt. Wer selber welche auslegen möchte, kann sich gerne bei uns unter info@moessinger-apfelwoche.de melden. In die Mail einfach reinschreiben, wie viele Hefte gewünscht sind und wann und wo sie abgegeben werden können (idealerweise abends). Zur Sicherheit eine Rückrufnummer wäre auch praktisch.

Und nun viel Spaß beim Schmökern!

Mössinger Apfellauf

Jeder Mössinger Läufer hat so seine eigenen Lieblingsstrecken. Aber praktisch jede führt durchs Streuobst. Weil Mössingen von Streuobstwiesen umgeben ist, geht das auch gar nicht anders. Läufer, die ein bisschen weiter laufen möchten und Anstiege nicht scheuen, landen früher oder später am Albtrauf. Ob Farrenberg, Hirschkopf oder Dreifürstenstein – keiner versäumt es, die herrlichen Ausblicke zu genießen und kurz zu verschnaufen, bevor es weiter oder wieder hinunter geht.

Laufen

Daher hatte die LG Steinlach schon länger darüber nachgedacht, die Mössinger Streuobstwiesen auch zum Schauplatz einer Laufveranstaltung zu machen. Dieter Schneider und sein Team fackelten also nicht lange, als die Idee der Apfelwoche an sie herangetragen wurde, und beschlossen bereits im April, im Rahmen der Apfelwoche einen „Apfellauf“ zu veranstalten.

Wie er genau verlaufen sollte und zu welchem Termin, steht aber erst seit kurzem fest. Und ist ein echter Knaller.

Start und Ziel des Apfellaufs befinden sich mitten auf dem Apfelfest, das am 7. Oktober auf dem Pausagelände stattfindet. Tatsächlich handelt es sich um vier verschiedene Strecken, die dabei alternativ absolviert werden können, zwei Laufstrecken und zwei Walkingstrecken.

Walken

Prunkstück des Apfellaufs ist ein spektakulärer Berglauf über 750 Höhenmeter, der im Kern den neuen Premiumweg „Dreifürstensteig“ – und damit Dreifürstenstein, Hirschkopf und Panoramaweg Streuobst – umfasst und mit Zuwegen und einem kleinen „Schlenker“ durch den Auchtert zur Ziegelhütte 21 Kilometer, also die Halbmarathondistanz aufweist:

Mössinger Apfellauf Halbmarathon

Alternativ können 11 Kilometer gelaufen oder 7 bzw. 10 Kilometer gewalkt werden.

Alle Strecken werden als „Genusslauf“ durchgeführt. Das heißt, es wird auf Zeitmessung verzichtet und die Strecken werden auch nicht ausgeschildert, sondern von Betreuern der LG Steinlach mit vorgegebenen Zielzeiten „geführt“. Allerdings gibt es unterwegs Verpflegungsstationen und im Ziel für die erfolgreiche Teilnahme eine Urkunde.

Logo des Mössinger ApfellaufsWeil wir so begeistert waren, haben wir der LG Steinlach gleich noch das nebenstehende Logo für den Apfellauf gebastelt, das natürlich hübsch zur Apfelwoche passt.

Detaillierte Informationen und alle Streckenpläne finden sich auf den Webseiten der LG Steinlach und natürlich der Apfelwoche:
www.lg-steinlach.de
www.moessinger-apfelwoche.de

Apfelküchle

Leider nicht mehr ins Programmheft gepasst hat das Apfelküchle-Bild, das Michael Salzbrenner vom Gasthof zum Ochsen noch schnell durchgeschickt hat. Da uns aber bei seinem Anblick das Wasser im Mund zusammenläuft, soll es Ihnen nicht besser gehen. Voilà:

Mössinger Apfelküchle

Die Mössinger Apfelküchle sind übrigens die süßen Deckelchen auf dem dreigängigen „Mössinger Apfel-Menü“, das es im Ochsen in der Falltorstraße 73 vom 30. September bis zum 31. Oktober zu bestellen gibt. Das ganze Menu schaut so aus:

  • Blattsalat mit Entenbrust und glasierten Mössinger Äpfeln
  • Rehkeule von heimischen Wäldern an Mostsößle mit Spätzle und Mössinger Preiselbeer-Apfel
  • Mössinger Apfelküchle mit hausgemachtem Vanilleeis und Sahne

Dazu empfiehlt der Ochsen – natürlich den Mössinger Apfelsaft!

Rollblitz

„Obst liest man von Hand auf.“
„Stück für Stück.“
„Man muss sich bücken.“
„Der Rücken tut weh.“
„Und jünger wird man auch nicht.“

Die letzte Aussage ist richtig, alle anderen falsch. Denn tatsächlich gibt es Auflesemaschinen aller Art. „Ja, ja“, heißt es dann, „aber das sind Maschinen für Profipflücker. Für Stücklesbesitzer sind die unerschwinglich.“ Wieder falsch. Denn es gibt ein genial einfaches Obstauflesegerät, das nicht die Welt kostet, aber den Rücken vorm Bücken schützt und so der Streuobstwiese nützt – den „Rollblitz„.

„Und warum gibt es dann den Rollblitz nicht in jedem Baumarkt?“, hören wir schon wieder die Kritiker nölen. Vielleicht, weil man etwas von Obst und von Geräten verstehen muss? Vielleicht, weil er für viele auf den ersten Blick ausschaut wie ein Marsroboter aus dem 18. Jahrhundert?

Kurt Speidel vom gleichnamigen Fachmarkt versteht etwas von Obst, von Technik sowieso – und er mag solide Wertarbeit. Außerdem weiß er, wie man sogar Marsroboter aus dem 18. Jahrhundert verkaufen kann: Durch Ausprobieren. Und darum gibt es exklusiv zur Mössinger Apfelwoche (und unter dem inoffiziellen Motto „Lesen bildet“) den ersten Rollblitz-Leseparcour der Welt. Hier sind die Rahmenbedingungen:

Termin: Dienstag, 2. Oktober 2012
Zeit: 17 bis 19 Uhr
Ort: Speidel Gartengeräte, Karl-Jaggy-Straße 45

Ausschreibung: Mit etwas Geschick können Sie mühelos, ohne sich zu bücken, im aufgebauten Parcour die Äpfel auflesen. Mit der "kleinsten Obstauflesemaschine der Welt", dem Rollblitz, können Sie eine bestimmte Menge Äpfel auf Zeit zusammensammeln und in einen Korb einlegen. Das wird sicherlich eine spannende Sache! Die besten werden am Sonntag auf dem Apfelfest mit einem Preis belohnt.

Ebenso exklusiv gibt es hier vorab eine kleine Lesehilfe. Denn wer sich das Video genau anschaut, der weiß, wie man den Rollblitz rollen muss, um beim Apfelfest auf dem Siegertreppchen zu stehen. Aber … psst! … nicht weitersagen!

Streuobstwiesenelektrofahrradtour

Die rührigen Macher der Radkutsche in Mössingen veranstalten regelmäßig Radtouren mit E-Bikes. So kann man dieses neuartige Gefährt, das mehr und mehr in Fahrt kommt, auf vorher getesten, landschaftlich reizvollen und natürlich geführten Touren kennenlernen – meist in Verbindung mit Besichtigungen interessanter Ziele.

Mit dem Rad unterwegs durch die Streuobstwiesen
Bildquelle: MEV-Verlag

Auch in der Mössinger Apfelwoche gibt es eine solche Tour. Da das Programmheft zur Apfelwoche nur begrenzt Platz bietet, finden Sie hier den kompletten Streckenverlauf der Tour, die zu großen Teilen durch die Streuobstwiesenbestände des Steinlach- und des Neckartals bis nach Bieringen führt, unterbrochen von reizvollen Passagen über den Rammert-Rücken, die dank des Elektrofahrrads leicht bezwungen werden.

Start: Radkutsche Mössingen, Auf der Lehr 33
Termin: 5. Oktober, 14 Uhr
Strecke: 57 Kilometer
Dauer: ca. 7 Stunden
Kosten: 29 Euro pro Person

Die Tour beginnt in Richtung des Gewerbegebiets Schlattwiesen und führt weiter nach Ofterdingen. Nach dem Ortseingang geht es links auf die Bachsatzstraße und geradeaus, bis man die Steinlach überquert. Nach der Brücke rechts, folgt man der Steinlach für einige Zeit, bis man über die Schiller- und dann die Alte Rottenburger Straße den Ort verlässt. Im Rammert geht es lange dem Weg nach, bis man an der Grillhütte (in Richtung Dettingen) links abbiegt und dann leicht rechts, zwischen Hütte und Grillstelle hindurch, weiter radelt.

Nach dem Wald kommt man durch Weiler und folgt ab der Kreuzung Albblickstraße-Katzenbach dem Fahrradschild „Hohenzollernweg“. Nach der S-Kurve triffft man dann auf den Katzenbach, der einen nach Bad Niedernau an den Neckar führt. Hier überquert man die blaue Stahlbrücke auf der Bahnallee und fährt nach den Bahngleisen links. Vor Obernau gibt es linkerhand an der Straße eine Unterführung und der darauffolgende Weg führt zwischen dem Neckar und der Bahnstrecke nach Bieringen.

Hier, im Landgasthof Kaiser, lassen sich die Akkus laden, in gemütlichem Ambiente schwäbische Spezialitäten genießen und manchmal ist es auch möglich, die hauseigene Brennerei in Aktion zu besichtigen. Fragen Sie einfach nach Josef oder Simon.

Der zweite Teil der Tour führt bis zum Bahnhof in Bad Niedernau zurück, an dem es dann geradeaus weitergeht. In Rottenburg fährt man rechts in die Königstraße, überquert die Gleise und „klettert“ die Schadenweiler Straße hinauf. Oben angekommen folgt man dem Radweg in Richtung Tübingen, der über Kiebingen, Bühl und Kilchberg führt. Unterhalb von Weilheim geht die Wilonstraße durch den Wald nach Kressbach. Weiter geradeaus fährt man am Kompostwerk vorbei, über die Bahngleise und danach rechts, der Steinlach entlang nach Dusslingen. Hinter Dusslingen gibt es eine Brücke über die B27 nach Nehren. Der Rest des Weges führt nun über die Mössinger Obstwiesen zurück zur Radkutsche.

Höhenprofil der Radtour
Höhenprofil der Streuobstwiesenelektrofahrradtour

Endspurt

Noch zwei Tage, dann ist Anzeigenschluss für das Programmheft zur Apfelwoche. Kurzentschlossene, die Gutes unterstützen und effektiv werben möchten, können noch bis zum 15.8. zugreifen. Nähere Informationen sind in den Mediadaten zu finden. Schon jetzt möchten wir uns ganz herzlich bei folgenden Anzeigenkunden für die Unterstützung bedanken:

  • Albatros Spielwaren und Geschenke
  • Bäckerei Wiech
  • bioladen Mössingen
  • Bücher Schramm
  • Kreissparkasse Tübingen
  • Stadt Mössingen
  • Stadtwerke Mössingen
  • Hermann Streib
  • Volksbank Mössingen

Nachtrag 17.8.:
Tatsächlich fanden sich noch zwei Nachzügler ein:

  • Ernährungsstudio Maria von Wulfen
  • Speidel Gartengeräte

Dankeschön.

Griffel spitzen, Kamera nützen!

Was haben die Bioland-Metzgerei Grießhaber aus Öschingen, die Fotofreunde Ofterdingen und der NABU Mössingen miteinander zu tun? Nicht viel? Doch!

Schafe unterwegs im Streuobst

„Unterwegs in den Streuobstwiesen“ ist der Titel des Mal- und Fotowettbewerbs, den die drei Partner gemeinsam ausschreiben. Dabei können gemalte Bilder und Fotos in einer Größe von DIN A4 und 20 x 30 cm abgegeben werden. Abgabeschluss ist der 24. September 2012. Auf der Rückseite des Bildes bitte die vollständige Adresse und das Alter des Teilnehmers vermerken.

Am Samstag, 28. September 2012, 18 Uhr werden die besten Bilder prämiert. Gleichzeitig wird die Ausstellung in der Pausa-Tonnenhalle eröffnet, die bis Apfelfest am 7. Oktober noch zu sehen sein wird.

Die Bilder können bei folgenden Adressen abgegeben werden:

  • Geschäftsstelle NABU Mössingen, Hallstattstraße 19, Mössingen (Do, 18-20 Uhr)
  • Fotoclub Ofterdingen e.V. – Marion Müller, Fliederstraße 26, Bodelshausen
  • Metzgerei Grießhaber, Öschingen (zu den Geschäftszeiten)

Fallobststraße

Kann die Falltorstraße Fußgängerzone sein? Ganz? Oder teilweise? Oder gar nicht? Diese Frage war letzten Herbst ein lokalpolitisches Thema, das viele Mössingerinnen und Mössinger beschäftigte.

Die Falltorstraße spielt auch bei der Apfelwoche eine (ge)wichtige Rolle, gibt es doch vom 30. September bis 7. Oktober in ungefähr jedem zehnten Haus der ehemaligen Mössinger Durchgangsstraße Apfelwochenprogrammpunkte. Von oben nach unten machen (bislang) mit:

  • Restaurant Lamm
  • Gasthof Ochsen
  • Mütter- und Familienzentrum
  • Haus an der Steinlach
  • Schwäbisches Tagblatt
  • Eiscafé San Marco
  • Bäckerei Wiech

Fallobststraße Mössingen

Bei jeder dieser Adressen (außer bei der Hausnummer 52, das ist das Schwäbische Krimiblatt) gibt es kulinarische Leckerbissen auf Apfelbasis. Wir empfehlen daher, Fußgängerzone hin oder her: Gehen Sie zu Fuß von oben nach unten und probieren Sie alles durch.

Und anschließend geben wir der Falltorstraße einen neuen Namen – Fallobststraße.

Bergrutsch

Mössinger ApfelkrimiWie die Apfelwoche zu einem eigenen Apfelkrimi kam, das ist eine längere Geschichte, in dem ein Pekinese, ein Gehweg und ein Handy vorkommen, die aber an dieser Stelle nicht erzählt werden soll.

Hingegen verraten wir schon den Titel des Krimis, der von Samstag, 29. September, bis Samstag, 6. Oktober tagtäglich im Steinlachboten erscheinen wird: „Bergrutsch“. Das ist natürlich streng geheim und bleibt bitte unter uns hier im Internet, gell?

Pia ZiefleGeschrieben wurde die sechsteilige Geschichte von der Mössinger Autorin Pia Ziefle, die dieses Frühjahr ihren ersten Roman „Suna“ veröffentlichte – und das so erfolgreich, dass nach wenigen Monaten bereits die dritte Auflage gedruckt werden musste. Die „Brigitte“ rezensierte:

Pia Ziefles Debüt “Suna” ist der beste Familienroman, den ich dieses Jahr gelesen habe. Weil jede Wendung in dieser Geschichte eines zeigt: wie stark die Liebe ist – und wie gut die Erzählerin.

Dem können wir uns nur anschließen. Daher freuen wir uns auf einen spannenden und gut erzählten Fortsetzungskrimi. Ganz herzlich bedanken möchten wir uns dafür nicht nur bei Pia Ziefle, sondern natürlich auch beim Schwäbischen Tagblatt und Ernst Bauer für die schnelle und unkomplizierte Realisierung der Idee:

Dankeschön!

Apfelzapfelkipfelkapfel

Gotters BlumenWaaas, Sie wissen nicht, was das ist – ein „Apfelzapfelkipfelkapfel“? Steffen Gotter schon. Darum sollten Sie am Apfelwochenfreitag, 5. Oktober zwischen 14.30 und 17.00 Uhr bei Gotter’s Blumen in der Karl-Jaggy-Straße 25 vorbeischauen. Unter dem Motto „Gestalte Dein Apfelzapfelkipfelkapfel“ können Sie sich dort unter fachlicher Anleitung eine kleine herbstliche Tischdeko basteln. Viel Spaß dabei!